Prognose-Dossier für die Heinrich-Böll-Stiftung
Vor wenigen Wochen flatterte eine Anfrage zum Verfassen eines Dossiers in meine Mailbox, die ich aus drei Gründen unmöglich ablehnen könnte:
1. Es war von der Heinrich-Böll-Stiftung, eine der demokratischen Stiftungen unseres Landes, von denen ich (als Adenauer-Altstipendiat) auch aus Erfahrung sehr viel halte! Und es ging um eine Arbeit für eine Aktion im Rahmen des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialoges 2008.

2. Das Thema war spannend: Ich sollte, basierend auf heute vorliegenden Daten, ein Szenario für die Entwicklung der Religion(en) und religiösen Vielfalt in 2020 unter besonderer Berücksichtigung von Migrationsprozessen entwerfen. Klingt kompliziert, wird aber unter der Oberfläche in vielerlei Form (z.B. Säkularisierungs- oder Islamisierungsthesen usw.) längst von sehr vielen Menschen gerade auch außerhalb der Universitäten diskutiert.
3. Der sehr engagiert-freundliche Anfragende Ulf Plessentin ist selbst Religionswissenschaftler - und zwischen den Angehörigen unseres doch eher kleinen Faches herrscht nun mal ein Zusammengehörigkeitsgefühl! (So musste jeder von uns schon die Frage beantworten: "Werdet Sie Pfarrer? Nein!? Ja, wozu ist dann Ihr Fach gut?")
Also habe ich mich eines Nachts an die Tastatur geworfen und für den Internetauftritt der Böll-Stiftung ein Dossier entworfen:
Ergrauende Säkulare, religiös vielfältige Jugend in den Städten - Das multireligiöse Deutschland 2020
Per Klick zum Dossier hier.
Natürlich werden treuen Bloglesern weder alle Argumente noch Berechnungen bzw. Grafiken neu sein - es wäre ja auch seltsam, wenn doch. Interessant war aber die etwas andere Anforderung, beispielsweise mit Foto und Fußnoten. Wenn Sie Lust haben, schauen Sie doch mal rein.
1. Es war von der Heinrich-Böll-Stiftung, eine der demokratischen Stiftungen unseres Landes, von denen ich (als Adenauer-Altstipendiat) auch aus Erfahrung sehr viel halte! Und es ging um eine Arbeit für eine Aktion im Rahmen des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialoges 2008.

2. Das Thema war spannend: Ich sollte, basierend auf heute vorliegenden Daten, ein Szenario für die Entwicklung der Religion(en) und religiösen Vielfalt in 2020 unter besonderer Berücksichtigung von Migrationsprozessen entwerfen. Klingt kompliziert, wird aber unter der Oberfläche in vielerlei Form (z.B. Säkularisierungs- oder Islamisierungsthesen usw.) längst von sehr vielen Menschen gerade auch außerhalb der Universitäten diskutiert.
3. Der sehr engagiert-freundliche Anfragende Ulf Plessentin ist selbst Religionswissenschaftler - und zwischen den Angehörigen unseres doch eher kleinen Faches herrscht nun mal ein Zusammengehörigkeitsgefühl! (So musste jeder von uns schon die Frage beantworten: "Werdet Sie Pfarrer? Nein!? Ja, wozu ist dann Ihr Fach gut?")
Also habe ich mich eines Nachts an die Tastatur geworfen und für den Internetauftritt der Böll-Stiftung ein Dossier entworfen:
Ergrauende Säkulare, religiös vielfältige Jugend in den Städten - Das multireligiöse Deutschland 2020
Per Klick zum Dossier hier.
Natürlich werden treuen Bloglesern weder alle Argumente noch Berechnungen bzw. Grafiken neu sein - es wäre ja auch seltsam, wenn doch. Interessant war aber die etwas andere Anforderung, beispielsweise mit Foto und Fußnoten. Wenn Sie Lust haben, schauen Sie doch mal rein.
blume-religionswissenschaft - 17. Mai, 06:01
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks





